Unter der Mauer
Ein Verbrechen aus der Vergangenheit
Michaela Wolff ein junges Mädchen aus Leipzig, verschwindet
1984 spurlos aus der DDR und hinterlässt ihren Eltern einen Abschiedsbrief.
Aber ihre Familie hört nie wieder was von ihr, auch nicht nach dem Fall der
Mauer.
35 Jahre später in Siegen, findet Nike Klafeld beim aufräumen in ihrem ehemaligen Probenraum ein paar einzelne Tagebuchseiten. Am Anfang spekuliert sie mit ihrer Freundin Nesrin ob es sich um die Aufzeichnungen einer Agentin oder um Tagebucheinträge einer Flüchtigen aus der DDR handelt und geht die ganze Sache nur halbherzig an, da sie im Mutter-Kind-Heim mit ihrer Chefin genug Probleme hat.
Doch umso mehr sie sich mit den Tagebuchseiten beschäftig, umso mehr möchte sie herausfinden wem dieses Tagebuch gehört. Aber es führt sie so tief in ihrer eigenen Vergangenheit, dass es Wunden aufreißt. Zu allem Überfluss ist die Recherche zu dem Tagebuch auch gar nicht so ungefährlich, da sich Nike vielleicht selbst in Gefahr bringt. Kann Nike mit der Hilfe ihrer Tante Hedwig und ihres Mannes Lukas trotzdem herausfinden wem das Tagebuch gehört und was damals wirklich passiert ist?
Der Cover mit der grünen DDR-Grenze passt super zum Buch. Der Schreibstil ist schön flüssig und der Wechsel zu Michelas Vergangenheit lockert die Story etwas auf. Besonders gut finde ich, dass man langsam an dies Thematik herangeführt wird und auch tägliche Problem mit einbezogen werden. Auf jeden Fall ist es mal eine andere Art von Krimi, wo man öfters mal in die Vergangenheit geht. Aus diesem Grund gefällt mir der Krimi sehr gut. Ich würde mich freuen einen weiteren Krimi, dieser Art von der Autorin Kathrin Lahmer zu lesen.
Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟
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