Mordkunst
Kunst, Lügen und tödliche Geheimnisse
Für die Eröffnung einer exklusiven Kunstausstellung soll
Giulietta eigentlich nur Fotos machen. Doch die glamouröse Vernissage endet
abrupt, als Stella Pritze, die junge Frau des Kurators, vor den Augen der Gäste
zusammenbricht und stirbt. Offiziell heißt es Herzinfarkt, doch Giulietta spürt
sofort, dass etwas nicht stimmt. Ihre Intuition, gepaart mit Neugier und einer
gewissen Sturheit, lässt sie nicht los.
Während Oberkommissar Trotten ihre Einmischung strikt ablehnt, beginnt Giulietta auf eigene Faust zu ermitteln. Unterstützt wird sie dabei von ihrer besten Freundin Chiara und dem sensationshungrigen Chefredakteur Siedelmeyer, der jede neue Wendung am liebsten sofort medial ausschlachten würde. Gemeinsam stoßen sie auf Hinweise, die ein ganz anderes Bild zeichnen: verdeckte Affären, verletzte Eitelkeiten, Rivalitäten im Kunstbetrieb und Lügen, die sorgfältig kaschiert wurden.
Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als Tim Wassner, ein weiterer Beteiligter aus dem Umfeld der Ausstellung, tot im Vereinshaus aufgefunden wird. Spätestens jetzt ist klar, dass Stellas Tod kein Zufall war. Die beiden Fälle hängen zusammen – und der Täter ist bereit, erneut zuzuschlagen.
Je tiefer Giulietta gräbt, desto gefährlicher wird es für sie selbst. Doch sie wäre nicht Giulietta, wenn sie klein beigeben würde. Mit Mut, Witz und einer guten Portion Dickköpfigkeit kommt sie dem Täter Schritt für Schritt näher.
Das Cover ist minimalistisch, aber passend zum Krimi
gestaltet. Der Schreibstil ist schön flüssig und die Kapitel lassen sich durch
die Unterbrechungssternchen gut lesen. Die Story mit Giulietta als Fotografin
und zukünftige Hobbydetektivin finde sehr spannend. Auch die Differenzen
zwischen Giulietta und Oberkommissar Trotten finde ich sehr interessant. Ich
freue mich schon auf eine Fortsetzung.
Bewertung:🌟🌟🌟🌟🌟
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