Schuld Aussee

 Sommer, Sonne, Schuld



Marie und Andi sind auf einer Wanderung zur Tressensteinwarte, als die idyllische Stimmung abrupt kippt: Zwischen Wald und Aussichtspunkt entdecken sie die Leiche von Pfarrer Seewald. Der Schock sitzt tief, und die vertraute Ruhe des Ausseerlands bekommt plötzlich Risse.

Während Andi gemeinsam mit seiner neuen LKA‑Kollegin Feli in die Ermittlungen eintaucht, wird schnell klar, dass der Tote weit mehr Geheimnisse hatte, als sein Beruf vermuten ließ. Für Marie beginnt dagegen eine ganz andere Herausforderung: Sie sucht dringend Arbeit, sorgt sich um eine Freundin und spürt gleichzeitig, dass Andi's Ermittlungsrichtung sie beunruhigt. Seine Distanz und die neue berufliche Dynamik lassen sie unsicher zurück.

Getrieben von Intuition und wachsender Unruhe macht sich Marie selbst auf die Suche nach Antworten. Doch je tiefer sie gräbt, desto stärker wächst der Zweifel: Könnte erneut jemand aus ihrem Umfeld in einen Fall verwickelt sein? Zwischen persönlichen Sorgen, Andi's rätselhaftem Verhalten und den Schatten der Ermittlungen gerät Marie in ein Geflecht aus Unsicherheit und emotionaler Spannung, während das Ausseerland äußerlich in sommerlicher Schönheit erstrahlt, aber innerlich immer dunkler wirkt.

Das Cover hat mich sofort angesprochen, weil es diese besondere Ausseer‑Atmosphäre so schön einfängt. Der Schreibstil ist wieder angenehm flüssig, und die Kapitel lassen sich wunderbar lesen. Besonders Maries intuitive, suchende Art gefällt mir sehr. Dieses Gefühl, dass ihr oft nur ein kleines Puzzleteil fehlt, macht die Geschichte für mich sehr spannend. Ich freue mich schon darauf, Marie und Andi auch im nächsten Fall zu begleiten.

Bewertung:🌟🌟🌟🌟🌟


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